Über uns
Hunde sprechen wirklich, aber nur zu denen, die auch wissen, wie man zuhört.
Schön, dass du auf meiner Website gelandet bist!
Ich bin Daniela, born and raised in Davos. Schon als Kind habe ich meine Zeit am liebsten mit Tieren verbracht. Ganz klassisch war ich ein kleines, grosses Pferde-Mädchen, mit dem nicht ganz realistischen, aber deshalb unter jungen Mädchen nicht weniger weit verbreiteten Wunsch, Pferdezüchterin zu werden. So schnell wie dieser Wunsch, starb auch meine kurze Karriere als Ziegen-Dompteurin und Krähen-Zähmerin. Mit acht Jahren kam also ein neuer Traum – einen eigenen Hund zu haben!
Da wir zuhause keine eigenen Tiere haben durften, habe ich die Zeit bei engen Verwandten umso mehr genossen. Die hatten nämlich Pferde und einen Hund! Heika, eine Schäferhündin und Seele von einem Tier. Noch heute steht ihr kleines Foto auf meinem Nachttisch. Mit ihr haben meine Schwester und ich unzählige Stunden verbracht. Sie legte den Grundstein für meine Liebe zu diesen Tieren.
Bis bei mir ein Hund einziehen würde, sollten noch einige Jahre vergehen. Bis dahin habe ich mir in meinen Teenager-Jahren erst einmal Ratten zugelegt. Ratten sind wie Hunde, nur in klein. Leider eilt ihnen unberechtigterweise ihr schlechter Ruf voraus. Diese verkannten Tierchen sind unheimlich schlau, treu und besitzen eine erstaunliche Auffassungsgabe. Sie waren immer und überall dabei, quasi im „Freilauf“. Bewusst habe ich die Tierchen nicht trainiert, aber etwas musste angekommen sein, dass sie so mit mir kooperierten.
Mit meinen letzten Ratten kam dann an Heiligabend 2015 mein erster Hund: Toni. Endlich.
Das beste Weihnachtsgeschenk von mir an mich! Er war einfach nur lieb, sogar zu den Ratten, obwohl er durch und durch Terrier war.
Weil er so lieb war und immer alles mitmachte, dachte ich auch die längste Zeit zu wissen, was ich tat. Ich wurde eines Besseren belehrt, als mein zweiter Hund im September 2018, Riana, einzog. Sie war das beste Geburtstagsgeschenk von mir an mich.
Sie war (und ist es heute noch) eigensinnig und sensibel. Damals kam noch eine ordentliche Portion Angst dazu. Ich musste mich also von nun an ständig reflektieren, musste vermeintlich harmlose Situationen hinterfragen und tiefer betrachten und stiess dabei oft an meine Grenzen.
So kam ich zur ATN und begann meine Trainer-Ausbildung.
Ein Teil meines Herzens schlägt aber ganz besonders für die gemeinsamen, unbeschwerten Momente mit Hund. Genau deshalb leite ich im SC – OG Laret Hundesportverein jeweils montags um 18.00 Uhr die Familiengruppe. Dort stehen Spass, Spiel und das gemeinsame Erleben im Vordergrund – ohne Leistungsdruck, dafür mit viel Freude, Lachen und Beziehung.
.
Als ich bei der LiSa – Pfotenhilfe Schweiz begann zu arbeiten, wollte ich unbedingt einen Pflegestellen-Platz anbieten. Gute Pflegestellen sind selten und schwer zu finden. So nahm ich Nice im Frühjahr 2025 auf. Ein Mischling mit hoher Jagdmotivation und Energie im Überfluss. Er war also der erste Hund, der „so richtig Hund“ war, und ich liebe alles an ihm. Er brachte nach Tonis Tod wieder Leben, Chaos und Lachen ins Haus.
Danke dafür, Mr. Nice.
Also kam es so, wie es alle um uns herum schon ahnten – Nice blieb, und ich musste mir wohl oder übel eingestehen, dass ich als Pflegestelle gänzlich ungeeignet bin.
Und dann ist da natürlich noch meine Katze Lani (Frau Büsi). Die unangefochtene Königin des Hauses, die nur zu oft Narrenfreiheit geniesst, so wie es sich für eine verwöhnte Katze gehört.
Meine Hunde sind meine besten Lehrer. Sie begleiten mich bei meiner Arbeit, lassen mich hinschauen und umdenken und vor allem geniessen. Denn ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos.
Je tiefer ich in den Kosmos Hund eintauchte, desto mehr wollte ich wissen.
Auch neben der ATN lege ich grossen Wert darauf, mich breit weiterzubilden. Sei es in Seminaren bei anderen Trainern/Tierärzten oder durch Bücher.
Was aber das Allerwichtigste ist, sind Erfahrungen mit euch und euren Hunden. Denn jeder Hund, jeder Mensch und jede Dynamik im Mensch-Hunde-Team ist anders – das macht die Arbeit ja gerade so spannend.
Ich freue mich darauf, mit euch täglich weiter lernen zu dürfen!